42. Woche mit #baby

Wird Zeit, dass wir mal wieder berichten :-)) diese Woche war schön und Ereignisreich 🙂

Am Montag war Herrchen auch daheim und so konnte Frauchen den Rucksack endlich fertig machen. Wie jeden Tag in dieser Woche waren wir nachmittags bei Frauchens Eltern, ihr Papa hat eine sehr blöde Krankheit und er hatte leider einen krassen Schub und sitzt jetzt im Rollstuhl. Das war echt ein Schock. Weil die Woche davor war Frauchen noch mit ihren Eltern beim Arzt, wegen der Patientenverfügung… zur Beratung und die Ärztin sollte schauen ob es so ok ist und das war es zum Glück auch. Da ist Frauchens Papa mit Hilfe von der Mama noch gegangen, dann hatten wir Besuch und Frauchen war quasi 4 Tage nicht bei den Eltern und schwuppdiwupp geht’s dem Opa vom moppel ganz schlecht und der Oma mit der Situation auch. Tja wir wussten es alle, dass der Verlauf so ist. Aber es nimmt Frauchen doch ganz schön mit…. 

am Dienstag war wieder Kangatraining, dem moppel macht das eigentlich nicht mehr soooo besonders Spaß, er schläft um die Uhrzeit nicht mehr und bei dem rumgehoppel will er lieber schauen was los ist :-)) deswegen ist er jetzt immer nur zur Choreografie in der trage und dann darf er rumkrabbeln.

Am Mittwoch war PEKIP, da hatte der moppel so mittelmäßigen Spaß, er war einfach sehr müde und musste schnell heulen.

Am Donnerstag war endlich mal wieder Babyschwimmen und der moppel ist ja jetzt im fortgeschrittenen Kurs 🙂 mit Schwimmflügel. Frauchen gings nicht so besonders gut und da ist Herrchen alleine mit dem moppel zum schwimmen und es war einfach nur toll! Der moppel hatte Mega Spaß und tauchen fand er toll und die Schwimmflügel fand er auch super! Frauchen war ganz glücklich, als die zwei wieder kamen, Herrchen war so glücklich und so fröhlich, und der moppel fix und fertig und schlief erstmal 2,5 Stunden. Ach das war so schön beide Männer so heimkommen zu sehen, da ging Frauchen echt das Herz auf :-))

Am Freitag musste Frauchen auf ihren Papa aufpassen, weil die Oma auf eine Beerdigung gehen wollte. Damit waren wir dann den ganzen Vormittag bei Frauchens Eltern… am Nachmittag waren wir dann einfach nur daheim, was auch schön war 🙂

Am Samstag waren wir mittags bei Oma und Opa und sogar die Schwester von Frauchen und die Nichten waren auch da. Das war sehr schön und der moppel fand es voll spannend zu sehen was die 3 jährige so macht :-))

Heute waren wir beim Familien PEKIP, das war ganz nett und später dann wie eben jeden Tag, wieder bei Oma und Opa… diesmal ist Frauchens andere Schwester auch dort gewesen. Das ist übrigens moppels Lieblingstante :-))

Der moppel hat diese Woche das erstmal selber den Löffel genommen und gegessen, das war zwar eine ziemliche sauerei, aber sehr süß. 


Bei der Oma kann man den hochstuhl zu einem Wagen umbauen, den schiebt der moppel dann ganz fleißig vor sich hin. Das ist so süß, aber Frauchen läuft grad ständig hinterher, weil sie doch Angst hat er fällt irgendwie hin. Wobei er das echt geschickt macht, wenn er nimmer mag, dann geht er auf die Knie und schiebt den Wagen dann so an. 

Ganz toll findet er im Moment auch die Treppen, da kann man so toll hoch klettern 🙂

Ach und im Hundekörbchen sitzt er auch grad gern und spielt mit der Leine :-))


Und weil er nimmer so gerne im tuch getragen wird, haben wird das jetzt zur Hängematte umfunktioniert.


Was auch ganz neu und wirklich toll ist, er bezieht einen in sein Spiel ein. Zum Beispiel spielt er mit seinen schnulli, dann setzt er sich vor einen und streckt einen seine Hand mit schnulli entgegen und erwartet, dass man ihn nimmt und ihm dann auch gleich wieder gibt.

Die Nächte sind nach wie vor anstrengend, er wacht auf und schreit und wenn er nicht gestillt werden will, schreit er weiter. Es ist grad echt schwer ihn zu beruhigen, wenn der Papa ihn dann nimmt und rumträgt geht’s, aber sonst, kann man grad echt alles versuchen, er schreit einfach. Irgendwann schläft er wieder ein und nach zwei, drei Stunden dann wieder das gleiche Spiel. Frauchen und Herrchen verstehen einfach nicht, was mit dem moppel los ist. 

Bei den letzten Zähnen hatte er sich  anders verhalten….

Essen klappt ganz gut, er mag nur einige Dinge nicht. Aber wenns ihn schmeckt, dann isst er richtig viel. Inzwischen bekommt er in der Früh schon kindermüsli, das liebt er und sonst bekommt er noch immer Brei, aber auch alles andere, was Frauchen und Herrchen essen :-))

Einen guten Start in eure Woche!

44 Gedanken zu “42. Woche mit #baby

  1. Dass Dein Papa einen so dollen Schub hatte, tut mir leid 😦 Das kann leider so unglaublich schnell gehen. Man kann es ja nicht vorhersehen. Gut, dass ihr vorher noch die Patientenverfügung fertig gemacht habt. Das ist so wichtig.
    Lass den Moppel wuseln. Grad, wenn er sich hochzieht und was rum schiebt, lass ihn und lass ihn auch fallen. Tut zwar weh, aber anders lernt er das Abfangen ja nicht. Nur aufpassen, dass nichts rumliegt, wo er drauf fallen kann. Dann wird das schon (und fallen wird mit der Zeit auch immer weniger, je besser die Balance funktioniert).

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    1. Ach und die schlimmen Nächte können gut damit zusammen hängen, dass er sich hochzieht etc. Die Perspektivenveränderung und auch das sich ändernde Körpergefühl, dass muss man erstmal verknabbern können. Es wird wieder besser.

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      1. Kenne ich, ist hier auch so. Ich glaube, manchmal haben die Kleinen dann auch nachts einfach Muskelkater. Die Hexe will grad immer Hüpfen und geht den lieben langen Tag lang dauernd in die Knie und wieder hoch.

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      2. Ja das ist hier auch der Fall, er lässt inzwischen auch öfter mal den nachmittags Schlaf weg und ist dann echt fix und fertig und schläft schnell ein abends. Aber der Mittagsschlaf ist grad der wichtigste und dauert manchmal sogar 2 Stunden 🙂 das freut mich dann immer besonders :-))

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      3. Mittagsschlaf ausfallen lassen klingt sehr nach Entwicklungsschub. Passt auch zu den Nächten. Problem ist, wenn der Schlaf tags fehlt, sind die Nächte echt heftig. Wenn Du den Eindruck hast, er ist müde, pack in die Trage oder KiWa und geh raus, damit er wenigstens ein bisschen schläft. Kann sein, dass er erst meckert, aber irgendwann pennt er doch. Machen wir teilweise jetzt noch so, wenn es gar nicht anders geht (alternativ Schlafzimmertür zu und alles dunkel).

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      4. Ja mittags schläft er schon, aber normal waren jetzt immer, ein Schläfchen am Vormittag, dann mittags lang und nachmittags nochmal eine halbe Stunde.
        Heute mag er Vormittags nicht schlafen so wie es aussieht. Mein Mann war gerade mit ihm spazieren, er hat kein Auge zu gemacht und jetzt spielt er lieber wieder top fit :-)))

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      5. Das ist ja normal, die Tagesschläfchen reduzieren sich auf den Mittagsschlaf. So lange er sich dann mittags ausschläft, ist alles OK. Dann kann man an den Nächten leider nix machen.

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      6. Irgendwann sicher. Da ist es eher die Frage, ob ihr die Möglichkeit habt zu warten, bis er von selbst will oder ob ihr das dann selbst ein bisschen lenkt. Das kommt ja sehr drauf an, wie es für einen selbst bequem ist und was man möchte und dann ggf.einen Kompromiss finden.

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      7. Also so lange ich es schaffe, soll er das schon selber entscheiden. Ich hab nur bedenken, was ist, wenn ich dann arbeiten muss. Heute zum Beispiel bin ich echt fix und fertig, so stell ich mir arbeiten echt schwer vor. Aber vielleicht gewöhnt man sich auch daran… keine Ahnung

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      8. Meine Freundin macht 3 Kreuze, wenn WE ist und hat jetzt auf TZ reduziert. Es macht denke ich, viel aus, wie die Nächte bis dahin sind. Ist da so individuell, wie alles andere.Schau einfach, wie es dann ist.

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      9. Das wird schon. Wir haben noch unser Familienbett, auch wenn eine der 4 Matratzen mittlerweile im Zimmer vom Hexlein liegt. Sie hat jetzt ein paar Mal Mittagsschlaf dort gemacht, dass wars aber auch. Wir können uns aber irgendwie auch noch gar nicht vorstellen,dass sie irgendwann allein da drüben schläft (die Vorstellung ist gruselig).

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      10. Hihihi ich glaub wir Eltern brauch auch so unsere Eingewöhnung und umgewöhnung :-))
        Ich finde deinen neuen Blog nicht mehr… ich hab heute irgendwann gesehen ich muss dir neu folgen, das hab ich gemacht und gerade wollte ich deine Beiträge lesen und irgendwie find ich dich nicht.

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      11. Ist wie mit der Betreuung, da wird nicht nur das Kind eingewöhnt 😉
        Ist noch unter meinachtsamesleben.com erreichbar. Kann sein, dass Du ihn im Reader neu einfügen musst (wenn Du auf verwalten gehst, kannst Du oben in ein Feld die URL eingeben, dann erscheint alles wie gewohnt).

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      12. Geh mal im Reader bei den abonnnierten Websites auf „verwalten“ und füge da in das Feld „URL zum Folgen eingeben“ die URL nochmal ein und geh dann auf Folgen (erscheint unter dem Eingabefeld rechts in blau). Dann sollte es eigentlich gehen. Alternativ müsste es gehen per E-Mail zu folgen.

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    1. Hihihi jaaa das ist er 😊
      Ja diese Krankheit ist einfach blöd und eigentlich wussten wir alle, dass der Zustand schnell sehr schlecht werden kann.
      Ja, wir sind hier bei den Eltern drei Schwestern und jeder kommt mal. Wir sind jetzt jeden Tag da, damit meine Mama bisserl Spaß und Abwechslung mit dem moppel haben kann. Außerdem glaube ich freut es meinen Papa, dass wir kommen. Der Rest der Geschwister wohnt zu weit weg.

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      1. Ja, das tut er. Wenn er meine Mama sieht flippt er total aus, er freut sich da immer sooo sehr und das freut sie natürlich auch und ich glaube im Moment tut ihr das richtig gut und ich glaube einmal am Tag einfach nur was fröhliches sehen und auch die Rückmeldung zu bekommen, wie sehr man gemocht wird ist für sie gerade einfach wichtig und schön. Durch die Krankheit hat sich mein Papa sehr verändert und das tut meiner Mama sehr weh, aber trotzdem versucht sie alles, ihn zu pflegen und ist rund um die Uhr für ihn da.
        Ich bin aber sehr erleichtert, dass sie jetzt Hilfe zulässt und eine 24h Kraft bei meinen Eltern einziehen wird. Weil so geht es einfach nicht weiter.
        Ich hoffe damit geht es dann meiner Mama endlich wieder besser.

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    1. Ja er so ne blöde Krankheit, die ist relativ seltene und heißt progressive supranukleäre Blickparese (PSP) und ist echt scheisse! Die meisten Menschen sterben nicht an der Krankheit, sondern was sie mit sich bringt. Also am verschlucken, oder an den Folgen der schweren Stürze… er hat schon länger Gleichgewichtsstörungen gehabt und das sprechen wurde jetzt auch schlechter. Aber jetzt versteht man kaum mehr was und ich hab gerade das Gefühl er will nicht mehr leben. Dieser Schub war der krasseste, er kann nicht mehr gehen, nicht mehr stehen, will nicht essen, kann kaum mehr selber sein Glas zum Mund führen… für meine Mama ist alles zu viel und ich bin sehr froh, dass sie endlich einsieht, dass Hilfe kommen muss.
      Wir sind ja eigentlich nur zur Aufmunterung zuständig…
      das krasse ist die Diagnose war auch eher ein Zufall, wir sind damals in die Notaufnahme, weil mein Vater einen schweren Infekt hatte und der Urologe hat dann festgestellt, dass ein neurologisches Problem besteht, das ist jetzt 2,5 Jahre her und ab dem Zeitpunkt wurde sein Zustand immer schlechter…

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      1. Danke, ich denke jeder hat einfach sein Päckchen im Leben zu tragen… ich versuche einfach das beste draus zu machen und versuche so oft es geht zu meinen Eltern zu gehen. Und natürlich gehen wir einkaufen, fahren sie überall hin, aber wirklich helfen können wir ja auch nicht. Mit dem moppel versuchen wir einfach nur etwas positives in deren Alltag zu bringen…
        deswegen sag ich immer Gesundheit ist das wichtigste im Leben und einfach durch kein Geld der Welt zu bezahlen. Und manchmal sollte man sich weniger aufregen, sondern dankbar über die kleinen Dinge im Leben sein… genießen finde ich auch wichtiger denn je. Schöne Dinge wie Klamotten und Schuhe nicht aufheben, sondern tragen, wer weiß wie lange das alles möglich ist. Die Zeit mit meinen Eltern verbringen finde ich einfach auch so wichtig, ich weiß ja nicht, wie viel Zeit uns bleibt…

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  2. Das tut mir sehr Leid mit Deinem Vater. Fühl‘ Dich gedrückt! Meine Mutter hat seit 30 Jahren Multiple Sklerose und sie hat – im Gegensatz zu vielen anderen, die wir kennen – sehr viel Glück mit dem Verlauf. Trotzdem ist es immer unsicher und ich kann es sehr gut nachfühlen, WIE schlimm diese Ungewissheit ist. Ich hoffe, Deine Eltern können sich das Leben so angenehm wie möglich einrichten und Hilfe annehmen.

    Das mit der Arbeit und den schlechten Nächten kenne ich ja nun – und ja, Du wirst es schaffen. Wirklich. Es ist merkwürdig, aber irgendwie schafft man es dann doch immer, im Büro voll da zu sein. Obwohl man es selbst nicht für möglich hält. Und an den Wochenenden muss man manchmal einfach kürzer treten und die Zeit genießen, das füllt die Energiereserven auf 🙂

    Toll, dass der Moppel nun so aktiv wird! Bald läuft er bestimmt los

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    1. Ach das tut mir jetzt aber leid mit deiner Mutter. Krankheiten sind einfach blöd! Es schaut so aus, als ob meine Mama Hilfe annehmen will. Es kommt ein Pflegedienst vorbei und dann wird besprochen, wie das mit einer 24h Kraft läuft. Ich bin erleichtert, weil sie es jetzt endlich selber will. Wir reden ja alle schon seit Monaten davon, jetzt hat sie sich den Rücken verrissen und eingesehen, es kann so nicht weiter gehen. Mein Papa hat eine blöde Krankheit, die nennt sich progressive supranukleäre Blickparese (PSP) und er kann nicht mehr gescheit sprechen, schlucken, gehen, stehen… er will sich auch nimmer anstrengen…
      schau das dachte ich mir doch, man gewöhnt sich dann daran mit wenig Schlaf trotzdem gut zu arbeiten. Wahnsinn, was man eigentlich so kann…
      Ich kanns kaum abwarten, dass der moppel losrennt 😍

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      1. Ja, Krankheiten braucht niemand – leider bleibt wohl kaum jemand richtig verschont 😦

        Aber toll, dass Deine Mutter nun einen Schritt vorangeht, sie macht sich ja sonst mit kaputt, wenn sie sich zu 100% „aufopfert“ – das bringt niemandem etwas.

        Das schaffst Du auf jeden Fall auch. Ich bin wirklich ein Murmeltier normalerweise und bekomme das hin 😉

        Ich finde es auch so toll, wenn sie dann loslaufen – das ist wirklich ein ganz besonderer Schritt dann ♥

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