3. Woche #baby 

Hallo Welt, 

Ach ist das alles schwer am Anfang, Frauchen musste viel weinen, weil sie es so schlimm fand, dass sie es nicht geschafft hatte das Baby nur mit stillen zu ernähren… Abpumpen war keine Alternative, damit konnte sich Frauchen absolut nicht anfreunden und damit stand fest, dass Baby wird gestillt und wenn es nicht satt ist kommt die Flasche als Nachtisch dazu. Aber das Baby macht natürlich was es will. Mal trinkt er einfach nur jeweils 5 Minuten an jeder Brust, dann rennt Frauchen los macht die Flasche, sie kommt zurück, Baby schläft. Also wird die Flasche Weg geschüttet, das kann dann stündlich passieren. Oder der kleine Mann trinkt wirklich gut, ist aber trotzdem nicht satt und trinkt dann nochmal 60ml aus der Flasche.. 

Am Dienstag war die Hebamme da und der kleine Mann hatte brav zugenommen, die Hebamme verordnete Frauchen, das sie jetzt wieder mehr Ruhe braucht. Es war letztlich so, Frauchen war immer schon vor dem Baby wach, sie wartete quasi dauernd drauf, dass er wieder Hunger hat… Tagsüber konnte sie gar nicht mehr schlafen… Und dauernd dieses stillprotokoll schreiben, das fand die Hebamme total übertrieben. Frauchen war noch immer nicht so zufrieden mit der Flasche, aber das Baby hat wieder brav zugenommen und damit war es das richtige… Am Donnerstag kam nochmal die Hebamme und da wurde der kleine Mann das erste mal gebadet, Frauchen war verzückt. Baden fand der kleine Mann zwar nicht so toll, aber das einölen hat er richtig genossen. Frauchen war begeistert, Baden sollen wir jetzt einmal die Woche 🙂 der kleine Mann hatte auch wieder so brav zugenommen. Wir sind jetzt bei 2900gr. Juhuu!!! Die Hebamme hat auch gesagt, jetzt müssen wir uns absolut nicht mehr stressen, das ist wirklich toll wie er jetzt wieder zugenommen hat. Frauchen muss noch üben mehr Geduld zu haben. 

Alleine diesen bericht zu schreiben, hat jetzt mehrere Tage gedauert, weil entweder ist Frauchen eingeschlafen, oder das Baby wollte was 🙂

Diese 2. Woche war echt sehr emotional für Frauchen und mit vielen Selbstzweifel beladen… Die Brustwarzen sind natürlich auch noch extrem schmerzhaft und werden einfach nicht besser…

Nächste Woche ist Augenklinik angesagt…

Bis dann ihr lieben. 

42 Gedanken zu “3. Woche #baby 

  1. Einerseits hört es sich nach ganz viel Stress an. Das tut mir leid. Andererseits hört es sich aber auch danach an, dass Ihr langsam einen guten Rhythmus für Euch findet. Das finde ich toll und wünsche es Euch von Herzen.
    Danke, dass Du Deine Erfahrungen hier mit uns teilst. Es triggert immer ein paar nette Erinnerungen an.
    Euch Dreien alles Liebe.
    Viele Grüße
    Belana Hermine

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  2. Fühl Dich mal ganz fest gedrückt. Ja, die ersten Wochen sind nicht einfach, aber ihr spielt Euch langsam ein. Selbst wenn Du tagsüber mit dem kleinen Mann nicht schlafen kannst, leg Dich mit hin. Der Körper braucht auf jeden Fall die Ruhe. Gönn sie Dir. Der Schlaf kommt dann von ganz allein. Super, dass er jetzt so toll zunimmt. Stillprotokoll ist da auch wirklich überflüssig, es klappt ja gut. Ich hab beim Zufüttern immer die Flasche schon vorbereitet bevor ich begonnen habe zu stillen, dann war sie gleich zur Hand, sollte noch Hunger da sein. Allerdings wirds auch langsam wärmer, so dass er vielleicht manchmal einfach nur seinen Durst stillt. Wenn Dir nach Weinen ist, wein Dich aus, das hilft. Ich hab viel geweint im Wochenbett, gefühlt war ich dauernd grundlos am Heulen. Es wird mit der Zeit, es spielt sich alles ein. Soweit ich das sehe, macht ihr das ganz toll.

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    1. Danke 😘 ja es wird von Tag zu Tag besser hab ich das Gefühl. Je mehr man die Flasche akzeptiert um so einfach wird es würde ich sagen. Und er will nicht immer die Flasche, was mich ja hoffen lässt wir können sie doch noch irgendwann weg lassen…

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      1. Genau, die Flasche ist nichts schlimmes, sie unterstützt Euch beide und nimmt den Stress raus. Stress ist ohnehin nicht gut, generell. Lasst Euch Zeit, die Chance ist gut, dass er die Flasche nicht mehr braucht, wenn er kräftiger ist und effektiver trinken kann.

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      2. Diese Woche läuft es auch schon viel besser wie die letzten zwei, ja das ist auch meine Hoffnung, aber wenn er sie weiter braucht, dann ist es auch ok. Ich bin schon wieder total positiv eingestellt 🙂

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  3. Irgendwann, wenn der kleine Mann groß und kräftig ist, gerade vom Schwimmtraining kommt und sich Muttis ordentliche Groß-Portion Spaghetti verschlingt, werdet ihr ihm bestimmt diese Geschichte erzählen. Und mit lachenden Augen zurückblicken 😊

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  4. Ich drücke Dich auch ganz fest, mit den Worten: Du machst das alles toll und brauchst Dir nichts Vorzuwerfen. Versuche auch weiterhin auf Dich und Dein Bauchgefühl zu hören und dann wird alles immer leichter. Probier einfach und unbefangen einiges aus und mache Schluss endlich, was Euch gut tut. Das mit dem Stillen ist wie mit dem Sport. Da gibt es auch solche, die talentierter sind, weil es ihnen in die Wiege gelegt wurde. Das betrifft die körperlichen Voraussetzungen, die einfach genetisch verankert sind. Dann ist da auch das Baby, dass ebenfalls seine Genetik mitbringt und mehr oder weniger kraftvoll saugen mag. Und da ist der eigene Kopf! Wie im Sport, ist das ein eintscheidender Faktor! Ein falsches Wort und Mama zweifelt! Und das wirkt sich aus! Gerade in der labilen Phase des Wochenbettes. Und ich denke, dass man Dich einfach zu wenig bestärkt hat! Das ist sehr Schade. Weil diese Schuldgefühle komplett unötig sind. Und diese wunderbare erste Zeit überschatten! Ich wünsche Die weiter hin viel Kraft auf eurem guten gemeinsamen Weg! Ich finde es eine respektable Leistung von dem Kleinen zwischen Flasche und Brust zu wechseln. Mein Kleckerklein ist heute noch unfähig aus einer Flasche mit Sauger zu trinken. Obwohl ich im Wochenbett versucht habe ihm abgepumpte Milch zu geben. Um ihn in der Kinderbetreuung versorgt zu wissen. Nein, er wollte nur MAMA! Auch Dein Unwohlsein beim Abpumpen kann ich sehr gut nachvollziehen. Nicht nur, dass man sich wie eine Kuh im Stall vorkommt, so mein Empfinden. Auch weil es absolut mühselig ist, bis die Milch fliest. Daher habe ich ja begonnen beim Stillen abzupumpen. Das war meine eigene Idee und wurde für gut befunden von Hebamme und Gynäkologen. Also, finde ruhig eigene Lösungen ! Du machst das toll!!!!😘

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    1. Danke 😘 ja wir finden unseren Weg und je mehr man auch die Flasche akzeptiert um so einfacher wird das Ganze und ich glaube wenn wir noch bisserl Geduld haben wird es eh alles ganz normal. Heute hab ich ihn schon zweimal ganz ohne zusätzliche Flasche gestillt 😊 das macht mich immer besonders glücklich. Diese Woche läuft schon viel besser wie letzte 😄

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      1. Ja keine Sorge ich halte durch, die Hebamme sagt sie hätte bei meinen Brustwarzen echt schon lange aufgegeben. Aber ich will nicht aufgeben 🙂 ich hoffe die Flasche brauchen wir vielleicht irgendwann nimmer 🙂 und wenn wärs auch egal

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  5. Halte durch! Ist doch toll, dass euer Kleiner so zugenommen hat – Du kannst stolz auf euch beide sein 😊
    Ich finde es auch immer noch schwierig, mich einzufinden. Vermutlich ist es aber leichter, wenn man akzeptiert, dass die Babys einfach alle Zeit brauchen und wir sie uns mit ihnen auch nehmen müssen. Der Rest ist dann eben unwichtig. Das hat mir zumindest geholfen, innerlich entspannter zu werden. Alles Liebe für euch weiterhin 👍
    (Diesen Kommentar hatte ich heute Nacht beim Stillen schon geschrieben, aber er ist wohl irgendwie nicht rausgegangen!)

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    1. Hihihihi kenn das 😄 ich schreib manchmal in der Nacht und lösch das dann auch gerne aus versehen wieder.
      Ja wir halten durch, es läuft ja täglich besser und genau so ist es, wir brauchen alle einfach Zeit und erzwingen kann man eh nichts. Heute bin ich auch wieder total positiv und freu mich über unseren kleinen Kerl 😍

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      1. Man muss glaub ich lernen die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen, auch wenn sie einem nicht gefallen. Ich dachte, weil das Stillen bei uns prima klappt, hätten wir auch keine Probleme mit Blähungen… aber Pustekuchen. Das Kind schreit immer vor lauter Bauchweh und manchmal bin ich damit wirklich dezent überfordert.

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      2. Das haben wir hier auch, da macht er sich ganz steif und der Bauch ist ganz hart… Das ist echt schlimm.. Und bei uns weiß ich manchmal nicht, was er genau will, trinken oder Bauchschmerzen…

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      3. Ja, ich weiß das auch immer nicht so … und dann stille ich halt einfach.
        Die Kleine wird meistens ruhiger ei Bauchweh, wenn man sie auf den Bauch legt, also auf den eigenen drauf …

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      4. Knie zusammen und das Becken vorsichtig und langsam kreisen hat mir meine Hebamme noch gezeigt. Da löst sich auch der ein oder andere Pups 😉

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      5. Kenne ich von hier auch… dann kommt noch das Wedeln mit den Armen dazu und die Bebis finden nicht in einen tiefen Schlaf…

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      6. Jaaa das macht er auch und mit dem Kopf hin und her… Grad schläft er richtig tief und fest, aber dazwischen läuft er dann rot an, weil er so drücken muss… Und dann quengelt er so bisserl 😦 der arme, ich leide da echt immer soo mit.

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  6. Man ist einfach noch so weit weg von jeder Regelmäßigkeit, oder? Die Tage, an denen mein Mann arbeitet sind ganz schlimm… wenn er da ist und die Kleine mal nimmt, bin ich besser drauf. Vor Stress und Verzweiflung geheult haben wir hier auch schon. Bleiben nur die scheinbar leeren Worte, dass es besser werden wird 😉 Und ich frage mich immer: wie macht man das, wenn man noch ein kleines Kind nebenher hat und/oder allerinerziehend ist?!

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    1. Jaaa genau so ist es! Ich hasse es auch, wenn mein Mann nicht da ist. Er arbeitet ja nachts und dann muss er vormittags immer schlafen…. Hölle!!! Da fühlt man sich so alleine!
      Das frag ich mich auch immer, wie machen das Mütter, die alleine sind.. Und oh Gott mit Geschwistern, Hölle!! Aber vielleicht ist man beim zweiten Kind schon sicherer und man macht sich nicht so viele Gedanken und hat Angst vor Fehlern…
      Aber ich denk es wird besser, jeden Tag ein Minibisserl und wir müssen einfach Geduld haben und dann ist plötzlich alles normal. Ich kanns kaum abwarten, dass ich wieder richtig aktiv bin und mit ihm raus gehen kann…

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      1. Man sagt:
        Beim ersten Kind brauchst du eine liebe Freundin oder Nachbarin, die dich unterstützt.
        Beim zweiten Kind kommst du gut klar.
        Und beim dritten Kind bist du die liebe Nachbarin, die die Erstgebärende unterstützt.

        Und das kann ich so unterschreiben!
        Beim Großen hatte ich fürchterliche Probleme – hab ich ja schon erwähnt – 9 Wochen offene Brustwarzen, Brustentzündungen, Milchstaus…die Kaiserschittwunde macht mich fertig.
        Bei der mittleren war die Wochenstation voll und man hat mich ausgelagert in die Kurzzeitpflege und dort einfach vergessen. Da mein Mann beim Großen war, hab ich von der ersten Nacht an alles selbst geschmissen. Die Hebamme kam nachher nur proforma.
        Bei der Kleinen hab ich meiner Zimmergenossin nachts das Kind gewickelt und angelegt.

        Du findest deinen Weg! mach nur einen Schritt nach dem anderen.

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      2. Damals war das vor allem emotional sehr schwer, die Kinder nicht selbst auf die Welt gebracht zu haben. Das hat auch die Sturheit in Sachen Stillen bei Nr. 1 bewirkt. Ich dachte, ich hätte etwas falsch gemacht und wollte das kompensieren.
        Aber wir leben eben nicht in freier Wildbahn, wo Mütter und Kinder reihenweise bei den Geburten sterben müssten oder Kinder verhungern würden. Wir haben tolle Hilfsmittel. Ich lebe, meine Kinder leben und dein Sohn nimmt schön zu.
        Ist das nicht wunderbar?

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      3. Ja ich glaube da steht man sich selber im Weg und macht sich das Leben schwer. Zum Glück leben wir hier und haben so viele Möglichkeiten… Das ist wirklich wunderbar 😄

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      4. Das haben wir schon durch, bis zur nächsten Bank haben wir es geschafft, dann hätte der kleine Mann ganz schlimm Hunger. Stillen in der Öffentlichkeit ist mir völlig egal, kann sich jeder meine kaputten Brustwarzen anschauen :-))

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      5. Ich wünschte ich wäre da so gelassen. Ich weiß dann gar nicht richtig, wie ich sie halten soll… aber ich kann auch nicht gut gerade sitzen wegen dem Kreuzbein… hoffentlich wird das bald besser.

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      6. Das ist ja auch echt blöd mit deinem kreuzbein… Sitzen müsste man schon können, und klar es gibt angenehmeres wie in der Öffentlichkeit zu stillen, aber ihn schreien lassen will ich auch nicht.

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      7. Ja, stimmt. Beim Kinderarzt neulich hatte eine Mama einen breiten, dünnen Schal. Den hat sie sich über die Schulter geworfen, Kind angedockt, Schal über Brust und Kind drapiert und den Rest so unter das Kind gesteckt, so dass es noch mal Halt gab und sie nicht das ganze Kind tragen musste. Hätte mir das gerne genauer angeguckt, wollte aber nicht so hinstarren 😀

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