Ein aufregender Tag 

Also dieser Tag heute war echt zum abgewöhnen, in der Früh war erst noch alles ok… dann in der Krippe wollte Frauchen den moppel gerne um 12:00 abholen, da haben die gesagt das geht nicht spätestens um 11:30 muss er geholt werden, weil die Kinder dann schon schlafen… Frauchen hetzte in die Arbeit, erste Telefonkonferenz um 7:45, dauerte schon mal bis 8:45 dann schnell Statistiken ausfüllen und Daten dafür aufbereiten… Chefin anrufen, Bescheid geben, dass sie um 11:30 abhauen muss… nächste Telefonkonferenz 10:30… die ging dann auch bis 11:30 und weg und moppel abholen… und heim fahren, der moppel ist natürlich im Auto eingeschlafen… zum Glück war Herrchen da, der holte den moppel aus dem Auto und legte sich mit ihm hin. Frauchen konnte gemütlich Mittagessen, Kaffee trinken und sogar bisserl hier lesen :-))

Dann traf sie ihre Entscheidung fürs Outfit fürs Vorstellungsgespräch, erst wollte sie Jeans, weißes Oberteil,schwarzen Blazer und orangegelbe Ballerinas anziehen… die Jeans war aber im Schlafzimmer, indem ja moppel und Herrchen schliefen, so wurde es dann doch eine schwarze stoffhose und Frauchen konnte sogar noch einen gelben Gürtel finden, sie fand das Outfit super 🙂 Herrchen war auch zufrieden. Herrchen und moppel fuhren Frauchen dann zur Firma und wollten dort spazieren gehen. Das Gespräch dauerte eine gute Stunde und dann war Frauchen noch im zukünftigen Büro und durfte sich einen kurzen Überblick geben lassen was sie künftig machen solle. Also war sie dann insgesamt 1,5 Stunden dort. Herrchen war dann doch schon wieder heim gefahren und mit dem moppel auf den Spielplatz gegangen. So machte Frauchen sich zu Fuß auf den Heimweg, das war ganz gut nach dem Termin. Aber jetzt hat sie zwei blasen! So Ballerinas sind einfach keine Schuhe zum spazieren gehen 🙂 Herrchen und moppel kamen ihr dann entgegen und das war richtig schön! Der moppel hat sich sooo gefreut die Mama zu sehen, das war soooo schön! Auf dem Heimweg sind wir dann noch an einem Haus vorbei gekommen, da stand ein Tisch mit zwei Stühlen für kinde draußen, Frauchen hat dann dort geklingelt und gefragt, ob wir sie haben dürfen und die Frau hat ja klar gesagt. Juhuuu! Letzte Woche wollten Frauchen und Herrchen schon los und sowas kaufen :-))

Dann schnell Abendessen, moppel baden und versuchen ihn um einschlafen zu bringen, das war heute echt schwierig…

Bei der Stelle würde Frauchen 300 Euro netto weniger verdienen, hätte keinen Firmenwagen mehr. Aber weniger Stress, eine komplett neue Aufgabe und einen neuen Bereich und ein Jahr Einarbeitung…und es wäre öffentlicher Dienst… das Team hat einen netten Eindruck gemacht.., Frauchen ist gerade total unsicher und das was Frauchen auch Sorgen bereitet ist die Geschichte mit einer neuen Krippe… die ja dann bei uns im Ort sein muss, mit Sicherheit 100 Euro mindestens mehr kostet wie die aktuelle… ach das ist gerade alles soooo kompliziert und Herrchen versteht Frauchens sorgen nicht… weil er findet sie sucht jetzt ausreden, warum sie die Stelle nicht nehmen kann… Frauchen braucht einfach Absicherung und das versteht Herrchen nicht. Er sagt man schafft alles und wir schaffen es auch mit wenig Geld… Frauchen ist Realist und Herrchen ist eher ein Träumer..

Aber noch gab es keine Zusage, also einfach mal abwarten und dann entscheiden. Es sind ja noch zwei Bewerbungen offen :-))

Danke fürs Daumen drücken 😘 

Wiedereinstieg in die Arbeit nach der Elternzeit 

Diese Woche hat der Ernst des Lebens für Frauchen wieder angefangen. Wir hatten schon einen ewig langen Bericht geschrieben gehabt, leider ist der irgendwie verschwunden, wer weiß wofür es gut ist 🙂 jetzt kommt eine abgesteckte Version.

Frauchens leben ist jetzt anders: in der Früh ist alles durchgetacktet und da darf nichts dazwischen kommen. 

Vortag Klamotten für moppel und Frauchen herrichten. Für den moppel richtet Frauchen auch schon oft die Klamotten für mehrere Tage her, für ihn ist es ja viel einfacher :-)) auf jeden Fall klingelt Frauchens Wecker jetzt immer um 5:00 dann wird gefrühstückt und geduscht und auch gleich schon angezogen, wenn dann noch Zeit ist richtet Frauchen die Brotzeit für sich und den moppel. 6:00 Uhr moppel aufwecken, wickeln, anziehen und frühstücken, falls er was will. Zwischen 6:20 und 6:30 allerspätestens geht’s ins Auto und los. Um 7:00 ist der moppel in der Krippe, um 7:15 ist Frauchen eingestempelt am Schreibtisch 🙂

Das abgeben am Montag fiel Frauchen wieder sehr schwer um 16;00 Uhr hielt sie es nimmer aus und ist gegangen und den moppel abholen. Der war ganz schön müde, aber im Auto drehte er dann voll auf :-)) hihihi 

Am Dienstag war das abgeben schon wieder besser, aber auch an dem Tag konnte Frauchen es in der letzten halben Stunde kaum mehr aushalten im der Arbeit und ist wieder 10 Minuten eher gegangen:-)) 

Ab Mittwoch hat dann Herrchen den moppel schon immer um 15:00 Uhr abgeholt, damit hat sich Frauchen viel wohler gefühlt, ist aber trotzdem pünktlich aus der Arbeit raus, schließlich hat sie ja nur noch sehr wenig Zeit mit dem moppel und die wenige will sie aber dann auch wirklich haben. Die Arbeit rückt auf eine weit entfernte Position auf der Prioritätenliste. Das hat sich Frauchen ganz fest vorgenommen.

Frauchen fühlt sich nicht besonders wohl in der Arbeit und die Aufgabe, auf die sie sich wirklich sehr gefreut hatte im Vorfeld, entpuppt sich schon in der ersten Woche als extrem kompliziert und eigentlich fast unlösbar. Sie hat auch bedenken, wenn das erledigt ist, dass evtl. Das Ergebnis nicht ganz so sein wird, wie das andere erwarten und das vielleicht Konsequenzen haben könnte, mit denen Frauchen nicht so glücklich sein wird… eigentlich war das in der Firma schon immer so. Immer, wenn Frauchen was übernehmen sollte, was außerhalb ihrer Abteilung zu erledigen war, war sie immer total motiviert und eigentlich stellten sich die Aufgaben dann echt oft als völlige Katastrophe heraus und nie war es so, wie es ihr angekündigt wurde… naja mal schauen, wie es weiter geht. Spaß macht es nicht, schön ist auch was anderes. Aber vielleicht muss sich auch erst alles einspielen und vielleicht muss sich Frauchen auch erst wieder an all das Chaos gewöhnen und auch, dass sie jetzt wieder unter Druck steht und einfach diese Arbeitsatmosphäre… keine Ahnung. 

Herrchen sagt, sie soll sich endlich was neues suchen. Frauchen kann das jetzt aber nicht, die Aufgabe muss ja trotzdem irgendwie erledigt werden und jetzt aufgeben mag sie nicht und außerdem in zwei Jahren, wenn der moppel in den Kindergarten geht, wird sich ja eh nochmal alles ändern.

Erzählt doch mal, wie euere Einstiege zurück in die Arbeit so waren? Seid ihr mit offenen Armen empfangen worden? War es schwer am Anfang? Seid ihr auf eure alten stellen zurück gekommen? Weil das wird Frauchen ja nicht mehr, auch wenn das jetzt eine vorübergehende Aufgabe ist, sie kommt definitiv nicht mehr auf ihren alten Arbeitsplatz, das wurde ihr ja sofort gesagt und ist vielleicht auch gut so…