40. Woche mit #baby

Wisst ihr was, Frauchen ist ganz traurig, dass diese wunderschöne Zeit daheim wirklich bald vorbei sein soll. Weil stellt euch vor, nachdem der moppel in unserer Stadt kein Krippenplatz bekommen hat und auch keine Tagesmutter frei ist, hat Frauchen einfach mal in dem Kaff gefragt, in dem sie dann ja wieder arbeitet. Schwupp, sogar am selben Abend kam die Zusage, es ist genau ein Platz frei. Statt sich zu freuen musste Frauchen nur weinen… es war als ob ihr Herz brechen würde, es wird echt wahr, der moppel soll in die Krippe und nicht mehr nur mit Mama daheim sein… das war echt eine schwere Woche für Frauchen, andauernd kamen die Tränen. Das legte sich auch nicht als alle zusammen zur Krippe fuhren und sie sich anschauten. Da war dann alles so konkret und so fix und Frauchen war einfach fix und fertig. Der moppel hingegen war ganz aufgeregt und auch Herrchen freut sich total, die Krippe ist toll, ein riesiger Garten mit Schlittenhügel!!! Das geht halt echt nur auf dem Land… die Einrichtung ist wirklich ganz schön und die Betreuerinnen sind alle wirklich ganz herzlich gewesen. Also alles wirklich gut und die Öffnungszeiten sind auch klasse, alles wie es für die 2Beiner perfekt passt… Herrchen arbeitet auch in der Nähe und so kann er den moppel mindestens eine Woche im Monat abholen und er freut sich wahnsinnig darauf. 

Heute, nach einigen Spaziergängen mit viel nachdenken und vielen Tränen, ist Frauchen schon etwas gefasster, sie merkt, sie muss lernen loszulassen. Wenn Sie deprimiert ist und rumheult, wird der moppel es bestimmt schwerer haben und das will Frauchen auf keinen Fall. Weil er ist ja eigentlich total offen und liebt andere Kinder und Menschen und er wird dort seinen Spaß haben. Er hat es sofort gemerkt, in dieser Woche wurde er von einem Tag auf den anderen total anhänglich. Wenn abends die Zähne geputzt werden, war es normal so, erst auf Frauchens schoss, damit sie ihm die Zähne putzen kann und dann durfte er immer alleine auf dem Boden sitzend putzen, während sich Frauchen selber die Zähne putzt. Das ging nicht, der moppel wollte nur noch auf Frauchens arm. Plötzlich durfte Frauchen den Raum nicht mehr verlassen, er fing sofort das heulen an, aber so richtig. In den Nächten war er kaum zu beruhigen. Sobald Frauchen ihn aus den Armen ins Bett legen wollte schrie er wie verrückt.

Das war echt krass und Frauchen gab sich selber die Schuld, der moppel hat es gespürt, dass Frauchen ein Problem hat… es wird aber gerade alles schon wieder besser:

Gestern waren viele Verwandte bei Oma und Opa, da war echt viel los, der moppel hat ganz ruhig bestimmt eine Stunde mit der Tante gespielt und konnte Frauchen und Herrchen nicht sehen. Da wusste Frauchen, er wird das alles prima machen und sie muss es halt einfach lernen 🙂 Abnabelung vom Söhnchen ist halt schwer :-)) 

Frauchen hätte das übrigens nicht so von sich erwartet, Herrchen hat es gewusst, er kennt sie halt und weiß, wie sehr sie am moppel hängt.

Ab 1.3. geht’s los mit der Eingewöhnung und damit starten wir dann wieder in ein ganz neues Leben.